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【六調(ろくちょう)】

Dies ist ein typisches Beispiel für den *Zomeki* (einen lebhaften, festlichen Tanz) der Amami-Inseln.

 

Der Begriff *Rokuchō* leitet sich vermutlich von einer bestimmten Spieltechnik auf der *Sanshin* (dreisaitige Laute) ab, bei der die Saiten in einer schnellen, hin- und hergehenden Bewegung angeschlagen werden.

 

Daher wird er allgemein als etwas anderes als *Rokuchōshi* verstanden – ein Begriff, der eine bestimmte Tonleiter innerhalb des japanischen Tonsystems bezeichnet.

 

Heute hat sich *Rokuchō* als traditionelles Lied und Tanz etabliert, mit dem Zusammenkünfte – wie Feste und Feierlichkeiten – schwungvoll ausklingen gelassen werden.

 

Die Ursprünge des Stücks selbst sind vermutlich eng mit den *Yoiyana-bushi*-Volksliedern der Regionen Shikoku und Kyushu verbunden;

 

Die Einbeziehung des Refrains „Yoiyana“ am Ende der Verse dient als bleibendes Zeugnis dieser historischen Verbindung.

 

Obwohl die Einführung dieser Tradition in Amami Oshima allgemein auf die frühe Meiji-Zeit datiert wird,

 

besteht ein frappierender Zusammenhang mit dem okinawanischen Improvisationstanz Kachāshī –

 

ein Begriff, der „mischen“ oder „rühren“ bedeutet und die Praxis beschreibt,

 

die Freuden, Sorgen, Wut und Begeisterung der Inselbewohner in Gesang und Tanz zu vereinen und in solch spontaner musikalischer Darbietung puren Genuss zu finden.

 

 

Der Awa-Odori (Awa-Tanz) und Kyushus Hanya-bushi teilen eine gemeinsame Abstammung mit dieser Tradition;

 

von den Besatzungen der Kitamae-bune (Handelsschiffe, die von der Edo- bis zur Meiji-Zeit aktiv waren) entlang der Küste des Japanischen Meeres nach Norden getragen,

 

entwickelten sich diese Traditionen zu regionalen Formen wie Sado Okesa und Tsugaru Aiya.

 

 

Inspiriert vom Rokuchō-Stil des Suno-Distrikts im nördlichen Amami Oshima – dem Geburtsort ihrer Großmutter –

 

fügt Marina ein langsameres Zwischenspiel namens Amakusa ein.

 

In diesem Arrangement bricht sie mit der Konvention, indem sie anstelle der üblichen Chijin-Handtrommel eine Jibyōshi-Daiko (rhythmische Grundtrommel) verwendet, um die Bassfrequenzen zu verankern.

 

Dadurch stellt sie sich der kreativen Herausforderung, das Stück zu einer komplexeren, strukturierteren Komposition weiterzuentwickeln.

 

Während bei Inselfestivals üblicherweise zwei Musiker die Sanshin (dreisaitige Laute) unisono spielen,

 

tritt Marina solo auf und strebt dennoch danach, den für die Inseln charakteristischen vollen, satten Klang nachzubilden.

 

Dabei spielt sie eine Rokusen – eine sechssaitige Variante der traditionellen Laute.

奄美群島の「ぞめき(騒ぎの踊り)」の代表的な曲です。

「六調」の言葉は、三線の奏法上、三弦を往復上下と鳴らすところから来ていると言われており、

日本の音階を表す「六調子(ろくちょうし)」とは別だと認識されているようです。

現在は祭り、お祝いなど会合の最後を飾る歌と踊りとしてとして定着しています。

 

曲自体の起源は四国・九州に分布する「ヨイヤナ節」と

深い関係があると言われ、歌の終わりにヨイヤナとつくのがその名残りです。

奄美大島への伝搬は明治時代の初めとされていますが、

「歌や踊りに島人の喜怒哀楽を<かきまぜて>

即興の歌舞に打ち興ずるところに由来する」「かきまぜる」いう意味の

沖縄の「カチャーシー」の即興踊りとの共通性も無視できません。

阿波踊り、九州のハンヤ節も同属であり、

大阪を出発した北前船(江戸時代から明治時代の貿易船)の乗組員によって

日本海側を通じ北に伝搬され「佐渡おけさ」や「津軽あいや」に発展していきました。

 

まりなは祖母の出身地である奄美大島の北部の須野地区の六調に倣い、

速度を緩めた「天草(あまくさ)」を挟み込みます。

今回の編曲はチジンの代わりに低音を支える地拍子太鼓でリズムを刻み、

「楽曲」としての展開つけることに挑戦しています。

島の祭りでは二人で三線を担当することが通常ですが

まりな単独で島での音の厚みを意識し六弦の六線で弾きます。

その点で今回の六調は十二調(とにちょう)とも言えるかも知れません。

 

【代表的な歌詞は以下】

(どの歌詞が歌われるかはまりなの気分次第です)

 

踊りずきなら はよでて踊れ
唄ぬさまれば 踊ららぬ ヨイヤナー

 

めでためでたの 若松様よ
枝も栄える 葉もしげる ヨイヤナー

 

わたしゃあんたに 七惚れ八惚れ
こんど惚れたら 命がけ ヨイヤナー


立てばしゃくやく 座れば牡丹
歩む姿は百合の花 ヨイヤナー


丘の高さや 屋久島岳よ
島の長さや 種子島 ヨイヤナー


ここは重富 こゆれば吉野
吉野こゆれば鹿児の島 ヨイヤナー


加那はいくつか 二十二か三か
いつも変わらぬ二十二 三 ヨイヤナー


あなた百まで わしゃ 九十九まで
ともに白髪のはゆるまで ヨイヤナー

踊り好き なら はよでて踊れ
後ははぐれて おどららぬ ヨイヤナー


好きなお方と 道連れすれば
道の枯れ草 花が咲く ヨイヤナー


船の船頭 が 誠にあれば
船の柱に 花がさく ヨイヤナー


立てば しゃくやく 座れば牡丹
歩む姿は 百合の花 ヨイヤナー


千両 万両の 金には惚れぬ
わたしゃあなたの 気に惚れた ヨイヤナー

わたしゃお前さんに 七惚れ 八惚れ
こんど惚れたら 命がけ ヨイヤナー

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